Sportler uebergibt Staffelstab

Entscheidungskompetenz ins Team geben – ein Schritt zu mehr Selbstorganisation und Agilität

In agilen Organisationen wird Entscheidungsverantwortung an Teams abgegeben, weil durch Einbeziehung mehrerer Perspektiven robustere Lösungen entstehen und Verzögerungen durch das „bottle neck“ Chef verringert werden. Das wirft die Frage auf: Was brauchen Mitarbeiter:innen, damit sie diese erweiterte Verantwortung aktiv annehmen und Entscheidungen in der Gruppe auch produktiv treffen können?
Wir stellen in diesem Artikel das Konsent-Verfahren vor und skizzieren den Prozess, den dieser kulturelle Wandel erfordert.

Portrait Dieter Furch

Was bedeutet “Führung” für Sie, Herr Furch?

“Qualität liefern, Verantwortung abgeben, Mitarbeiter einbinden und sie das machen lassen, wofür sie brennen – bei einem gemeinsamen Ziel, Gestaltungsfreiheit und Vertrauen.”, so muss laut Dieter Furch, Geschäftsführer der Stingl GmbH in München, Führung sein. Wie das konkret bei Stingl aussieht, lesen Sie im Interview.

Portrait Patricie Merkert

Was bedeutet “Führung” für Sie, Frau Dr. Merkert?

Für die Leiterin des Bereiches Innovation & Technologies der E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH in Oberderdingen, Dr. Patricie Merkert, umfasst Führung zwei Aspekte: Potenzialentfaltung ermöglichen und visionär denken. Im Gespräch mit Sabine Walter erläutert sie, was sie an Führung reizt und wie es ihr gelingt, das Beste aus den Menschen und ihren Teams rauszuholen.

Portrait Silke Kirsch

Warum führen Sie, Frau Kirsch?

Silke Kirsch, Führungskraft beim internationalen Messebauer Rappenglitz sagt: Egal wen man führt, Kinder, Kunden oder Mitarbeiter. Es geht immer um Menschen. Wenn wir diese sehen, wertschätzen und ihnen Raum für Entwicklung zu geben, wäre das ein großer Sprung hin zu einer besseren Unternehmenskultur und letztlich auch zu einem besseren Miteinander in unserer Gesellschaft.

Evolutionsreihe Mensch vom Affen bis zum Homo sapiens

Time for change! Drei zentrale Führungskompetenzen im 21. Jahrhundert.

Wir befinden uns am Anfang des 21. Jahrhunderts in einem fundamentalen gesellschaftlichen Wandel. Um diesen so zu gestalten, dass wir als Menschheit überleben, ist ein fundamentaler Paradigmenwechsel erforderlich. Wir brauchen eine Vertrauens- statt Angstkultur genauso, wie echte Begegnungen und tragfähige Beziehungen. Wir brauchen Mut und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen – für sich, für andere und für die Gesellschaft. In diesem Artikel fokussieren wir auf die Führungskräfte im 21. Jahrhundert und auf drei zentrale Führungskompetenzen, die Teil und Voraussetzung dieses Paradigmenwechsels sind.

Fliegender Adler

Haltung, bitte! Was echte Führungspersönlichkeiten auszeichnet.

Die Zahlen des aktuellsten Gallup-Engagement-Index sind so ernüchternd wie immer: Etwa 85% aller Mitarbeiter haben keine oder nur eine geringe emotionale Bindung an ihr Unternehmen, was sich in “Dienst nach Vorschrift” oder sogar innerlicher Kündigung niederschlägt. Eine wesentliche Ursache für diese fehlende emotionale Bindung sind Führungskräfte, die ihrer Rolle nicht gerecht werden.

Haltung - Der Elefant auf dem Barhocker - netzwerk managementberatung - coaching

Agile Führung – Haltung statt Werkzeug.

Agilität ist das neue Modewort in der Führungswelt. Wer nicht agil ist, der hat es offensichtlich noch nicht verstanden. Agilität, so scheint es aktuell, ist -neben der Digitalisierung- das Patentrezept für alle Probleme, die Unternehmen haben. Das führt, so erleben wir es, oft zu grotesken Situationen:

Lobster - netzwerk managementberatung coaching

Be a lobster! Von persönlichem Wachstum und lernenden Organisationen.

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie dauerhaft nur erfolgreich sind, wenn sie sich im Allgemeinen und ihre Mitarbeiter im Speziellen weiterentwickeln. Mitarbeiter sollen lernen. Ständig. Überall. Aus Eigenantrieb. Mit Spaß. Bei unserer Arbeit erleben wir jedoch immer wieder, dass die kulturellen Rahmenbedingungen in den Unternehmen diesem Anspruch an lernende Mitarbeiter oft entgegenwirken.Was heißt das? Und vor allem: Was können Sie in Ihrem Unternehmen anders machen?

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