Spreng deine Ketten und zeig, was du bist.

Von Sabine Walter

Der amerikanische Top-Manager und ehemalige Vorstandsvorsitzende von Chrysler Lee Iacocca hat es so ausgedrückt: „Ich spreche von Leuten mit Feuer in den Augen: Man braucht sie bloß anzuschauen, um zu wissen, dass sie gut sind.“ Und er hat damit das ausgedrückt, was wir spüren, wenn wir in regelmäßigen Abständen mit Persönlichkeiten im Gespräch sind. Nachdem wir verschiedene Persönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft und Wissenschaft, Kunst und Kultur für unsere Reihe „Das netzwerk im Gespräch mit …“ interviewt haben, haben wir uns die Frage gestellt: „Was eint diese Menschen – trotz ihrer Unterschiedlichkeit?“

Was macht Persönlichkeiten zu dem, was sie sind?

Die Antwort ist:

  • Sie brennen für das, was sie tun. Sie haben Feuer in den Augen und im Herzen, und stecken andere mit ihrer Begeisterung an.
  • Sie haben klare Werte und handeln danach.
  • Sie denken bewusst quer, hinterfragen und überzeugen.
  • Sie sprühen vor Ideen und haben den Drang, Dinge kontinuierlich weiterzuentwickeln. Sie wollen etwas verändern.
  • Sie haben Mut, Mut Vorreiter zu sein. Mut, auch mal gegen den Strom zu schwimmen.
  • Sie haben klare Ziele und sind offen für Chancen, die sich auf dem Weg zum Ziel bieten. Der Weg muss nicht immer geradeaus führen.

Die Persönlichkeiten, mit denen wir gesprochen haben, sind aus sich heraus motiviert, sie geben sich ihre Anreize selbst. Sie sind ihr eigener Motor. Ihnen geht es um die Sache, nicht um sich. Eine Sache voranbringen, für eine Sache streiten, eine Idee besser machen, einen neuen Gedanken einbringen – um der Sache willen, nicht um der Anerkennung willen. Die Anerkennung ist ein Nebenprodukt.

Angst vor Ablehnung als Bremse der eigenen Entwicklung

Bei den Aufgaben, die unsere Gesellschaft zu bewältigen hat, brauchen wir viele unterschiedliche Persönlichkeiten, die für die gute Sache streiten. Da hilft es sich bewusst zu machen, dass jeder von uns das Potenzial dazu hat. Denn: Jeder ist eine Persönlichkeit mit ganz individuellen Eigenschaften, Stärken und Talenten. Nur manchen von uns fehlt der Mut, sich in der ganzen Pracht zu zeigen, sich so, wie sie sind, anderen zuzumuten. Oft aus Angst vor Ablehnung.

Diese Angst ist eine der stärksten Bremsen in unserer Persönlichkeitsentwicklung. Angst vor Ablehnung ist ein Korsett im Denken und Handeln. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen sich von sich selbst entfernen und im immer schneller werdenden Hamsterrad ins Burnout schlittern.

Wenn wir uns weiterentwickeln wollen – jeder für sich und die Gesellschaft als Ganzes – müssen wir uns von dieser Angst befreien. Denn nur dann werden wir mutig sein, auch unvorstellbare Dinge zu wagen und neue Wege zu gehen. Um mit den Worten einer weiteren Persönlichkeit der amerikanischen Automobilbranche zu schließen, zitiere ich Henry Ford: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt, schnellere Pferde.“ 

Haben Sie den Mut, sich Ihrer Angst zu stellen – unser persönliches Coaching bietet einen sicheren Rahmen dafür.

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