Selbstreflexion

Advent – Zeit für zum Nachdenken und Reflektieren

Von Sabine Walter

Am Sonntag ist es soweit. Der erste Advent läutet die letzten Wochen des Jahres 2019 ein. Für viele eine hektische Zeit: der Schreibtisch muss leer werden, die Geschenke besorgt und verpackt werden, Weihnachtskarten gehören geschrieben, Plätzchen gebacken, von einer Weihnachtsfeier zur nächsten gehetzt, Adventskalender und Nikolausstiefel befüllt, das Haus dekoriert … Ich bin mir sicher, Sie können die Liste noch unendlich fortsetzen. Dass für viele die Vorweihnachtszeit zu der hektischsten Zeit im Jahr gehört, ist schade. Denn die letzten Wochen des alten Jahres sollten auch Zeit und Raum zum Besinnen, Innehalten und Reflektieren lassen. Wer sich dafür Zeit nehmen möchte, findet in diesem Artikel einige Fragen, die dabei helfen.

Selbstreflexion – elementarer Teil der persönlichen Weiterentwicklung

“Gehe langsam, wenn du es eilig hast.” Der erste Teil dieses japanischen Sprichworts bringt auf den Punkt, worum es am Jahresende neben aller Festtagsvorbereitung auch geht. Bevor wir uns voller Schwung und vieler guter Vorsätze ins neue Jahr stürzen, sollten wir einen Schritt zurück treten und das aktuelle Jahr reflektieren.

Wir haben Ihnen einige Fragen zusammengestellt, die Ihnen bei dieser Reflexion helfen:

  • Wenn ich einen Spielfilm über dieses Jahr drehen würden, welchen Titel hätte er?
  • Was habe ich in diesem Jahr alles erreicht?
  • Auf welche Dinge kann ich stolz sein?
  • Worüber habe ich mich in diesem Jahr besonders gefreut?
  • Welche Menschen haben mich in diesem Jahr ganz besonders berührt?
  • Wer oder was hat mich in diesem Jahr besonders inspiriert?
  • Wofür habe ich mir in diesem Jahr mehr Zeit genommen als sonst? Mit welchem Ergebnis?
  • Welches sind meine unermesslichen Energiequellen? Wie habe ich mir diese erschlossen?

Diese Fragen stellen nur eine kleine Auswahl der Fragen dar, die Ihnen dabei helfen, Bilanz zu ziehen. Und wer weiß, vielleicht sind Sie ja ganz zufrieden mit 2019. Dann lägen Sie zumindest voll im Trend von uns Deutschen.

Wir Deutschen sind zufrieden – Fazit von Glücksatlas und Zufriedenheitsstudie 2019

Wie jedes Jahr, wurde auch in diesem Jahr von der Europäischen Union eine Umfrage zur Lebenszufriedenheit in Deutschland durchgeführt. Das Ergebnis ist beeindruckend. Mehr als 90% der Deutschen sind mit ihrem Leben zufrieden, über 30% sogar sehr zufrieden. Auch die Deutsche Post stellt in ihrem Glücksatlas fest, dass wir Deutsche 2019 so zufrieden wie noch nie waren.”

Auch in diesem Jahr gab es bei der Befragung zum “Glücksatlas” wieder ein Schwerpunktthema. Dieses war Gender Diversity und Geschlechtergerechtigkeit“Wichtigste Erkenntnisse hier: Das Arbeiten in diversen Teams wirkt sich für zwei Drittel der Beschäftigten positiv auf die eigene Arbeitszufriedenheit aus. Dies sehen Männer und Frauen im gleichen Maße so. 42 Prozent der Befragten meinen, ein „ausgeglichenes Geschlechterverhältnis verbessere das Arbeitsklima“ und sorge für „mehr Kreativität“ (31 Prozent). Dies ist umso bedeutsamer, da 61 Prozent der Beschäftigten sagen, dass für die Wahl ihres Arbeitsplatzes ein »angenehmes Arbeitsklima« eines der maßgeblichen Kriterien ist. In Unternehmen, die dem Thema Geschlechtergerechtigkeit aufgeschlossen gegenüberstehen, arbeiten nachweislich die zufriedeneren Mitarbeiter…. Außerdem stärken familienfreundliche Angebote der Arbeitgeber wie flexible Arbeitszeiten oder betriebliche Kinderbetreuung die Arbeitszufriedenheit.”

Sie sehen, die Mehrheit der Deutschen ist mit dem schwindenden Jahr zufrieden. Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie eine überwiegend positive Bilanz für 2019 ziehen. Und wenn nicht, bietet die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr vielleicht auch Raum, um Veränderungen anzustoßen und sie in wenige Vorsätze für das nächste Jahr zu gießen.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit !

Lichtlinien sich schnell kreuzend zum Horizont führend

Transformationsprozesse erfolgreich führen

Wir befinden uns in einer Transformation. In einem Wandel von der Industrie- zur Digitalgesellschaft. Dieser Wandel geht mit einschneidenden Veränderungen einher. Deshalb beschäftigen wir uns in diesem Artikel mit drei Fragen: Was ist eine Transformation? Was grenzt sie von einer Veränderung ab? Warum ist es wichtig, eine Transformation zu führen und nicht nur zu managen? Wir geben darüber hinaus Handlungsempfehlungen um Transformationsprozesse zum Erfolg zu führen.

Mann und Frau als Sieger

Von der Genderdiskussion zu mehr Gleichberechtigung – ein Gedankenspiel

“Wieso reichen ein paar Wochen Krise – und wir sind zurück in der Männerwelt? Der Weg zur Gleichberechtigung scheint länger als gedacht.”, so formuliert Julia Jaekel, CEO von Gruner+Jahr, ihre Gedanken für das Magazin “Die ZEIT.” Denn: Es sind vor allem die Frauen, die sich zuhause darum kümmern, dass die Kinder beim Home Schooling mitkommen und der Alltag zuhause weitestgehend so weiterläuft, wie bisher. Der Artikel von Julia Jaekel hat mich nachdenklich gemacht und einige Fragen aufgeworfen, die ich mit Ihnen teilen möchte.

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