Selbstreflexion

Jahreswechsel – Zeit zum Nachdenken und Reflektieren

Von Sabine Walter

Ein turbulentes Jahr geht zu Ende. 2020 hat Vieles, was uns selbstverständlich war, in seinen Grundfesten erschüttert. Wir waren und sind gefordert, neu zu denken, unbekannte Wege zu gehen und mehr als bisher, Entscheidungen in Zeiten von Unsicherheit zu treffen. 2020 hat vieles vernichtet, aber euch Neues entstehen lassen. Auch das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel wird in vielen Familien anders sein als in den letzten Jahren – Veränderung also auch bei verankerten Traditionen. 2020 war für viele auch ein digitales Jahr, ein Jahr geprägt von einer Informationsflut und einer Veränderungsgeschwindigkeit, wie wir sie bisher kaum erlebt haben. Umso wichtiger ist, inne zu halten, zu reflektieren, zu ordnen, zu spüren, zu atmen. Wer sich dafür Zeit nehmen möchte, findet in diesem Artikel einige Fragen, die dabei helfen.

Selbstreflexion – elementarer Teil der persönlichen Weiterentwicklung

“Gehe langsam, wenn du es eilig hast.” Der erste Teil dieses japanischen Sprichworts bringt auf den Punkt, worum es am Jahresende neben aller Festtagsvorbereitung auch geht. Bevor wir uns voller Schwung und vieler guter Vorsätze ins neue Jahr stürzen, sollten wir einen Schritt zurück treten und das aktuelle Jahr reflektieren.

Wir haben Ihnen einige Fragen zusammengestellt, die Ihnen bei dieser Reflexion helfen:

  • Wenn ich einen Spielfilm über dieses Jahr drehen würden, welchen Titel hätte er?
  • Was verbinde ich mit diesem Titel?
  • Welche Szenen dieses “Films” haben mich besonders berührt? Weshalb?
  • Welche innere Türen haben diesen Berührungen geöffnet?
  • Welche Szenen sind dem Schnitt zum Opfer gefallen? Warum?

  • Was habe ich in diesem Jahr alles erreicht?
  • Was ist mir besonders gelungen? Wodurch?
  • Woran bin ich gewachsen?
  • Auf welche Dinge bin ich stolz?
  • Auf welche Dinge sollte ich stolz sein?

  • Worüber habe ich mich in diesem Jahr besonders gefreut?
  • Welche Menschen haben mich in diesem Jahr ganz besonders berührt?
  • Was habe ich mit anderen gemeinsam bewegt? Wodurch ist uns das gelungen?
  • Wer oder was hat mich in diesem Jahr besonders inspiriert?

  • Wofür habe ich mir in diesem Jahr mehr Zeit genommen als sonst? Mit welchem Ergebnis?
  • Welche neuen Wege bin ich in diesem Jahr gegangen? Was habe ich dabei gelernt?
  • Welches sind meine unermesslichen Energiequellen? Wie habe ich mir diese erschlossen?
  • Was habe ich Neues über mich erfahren?
  • Welche verschollenen Talente habe ich wiederentdeckt?

Diese Fragen stellen nur eine kleine Auswahl der Fragen dar, die Ihnen dabei helfen, Bilanz zu ziehen und etwas mehr Bewusstsein für Ihren inneren Tresor zu gewinnen.

Alles, was wir brauchen, ist in uns. Wir verlieren es nur manchmal aus dem Blick. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit! Bleiben Sie gesund!

Whiteboard Auswahl

Portrait Ewald Stephan

Unternehmergespräch mit Ewald Stephan

“Ich liebe an meinem Beruf, dass jeder Tag etwas Neues mit sich bringt. Ich habe vor 43 Jahren mein Examen gemacht und seitdem so gut wie keine Routine erlebt.”, sagt Ewald Stephan, Vorstand der Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG in Berlin. Im Unternehmergespräch mit Sabine Walter spricht Herr Stephan über seinen Beruf, seine inneren Treiber und sein Herzensthema, die Nachhaltigkeit.

Leadership: Junge schreit ins Mikrofon - Mitarbeitergespräche netzerwerk managementberatung coaching

Lass uns sprechen. Mitarbeitergespräche – Vorbereitung, Durchführung und Stolperfallen

In vielen Organisationen stehen zu Jahresbeginn die Mitarbeitergespräche an. Obwohl sie ein zentrales Führungsinstrument sind, fristen sie oft ein stiefmütterliches Dasein. Hauptgrund Nummer 1: Gut geführte Mitarbeitergespräche erfordern Zeit. Wir gehen in diesem Artikel darauf ein, was zu einer guten Gesprächsvorbereitung gehört, wie Mitarbeitergespräche aufgebaut sein sollten; wir zeigen auf, welche Stolperfallen es gibt und wie Sie diese vermeiden können.

Item added to cart.
0 items - 0,00